Die unangenehmen Wahrheiten:
- "Die Natur" kann man nicht zerstören. Man kann aber eine menschenwürdige Umwelt zerstören, und zwar unwiederbringlich.
- Unser derzeitiger Lebensstil, unser Ressourcenverbrauch, führt genau da hin.
- Technologische Lösungen werden daran nichts ändern.
- Wir müssen unseren Lebensstil ändern, jahrtausendealte Konzepte von Besitz, Wachstum und Ressourcenausbeutung müssen zugunsten von ... ja, was? ... ersetzt werden.
- Je später wir umsteuern, desto brutaler werden die erforderlichen Maßnahmen.
- Wer das sagt, macht sich unbeliebt.
- Wer den Menschen verspricht, es müsse sich nichts ändern, wird geliebt. Auch, wenn die Verlogenheit dieser Aussage immer offensichtlicher wird.
- Es wird immer Arschlöcher geben, die den Menschen um der Macht und des Machterhalts willen, diese Lügen erzählen.
- Es wird immer eine unüberschaubare Masse von Idioten geben, die aus purer Bequemlichkeit den Arschlöchern glauben wollen und die bereit sind, ebendiesen Arschlöchern im Gegenzug eine unbegrenzte Macht in die Hände zu legen.
- Conclusio: Wir sind im Eimer, aber sowas von.
Ich wäre unendlich dankbar, wenn jemand auch nur einen einzigen Punkt glaubhaft und plausibel widerlegen könnte.
Es gibt keine nennenswerte demokratische Partei, die konsequent an Post-Wachstums-Konzepten arbeitet. Warum wohl nicht? Wir sind im Eimer, aber sow... Ach, das sagte ich schon?!
(ITER - verändert via wiki commons)
Boy-o, ich LIEBE diese bunten Schema-Zeichnungen von ITER, Tokamaks und so.
Seit den 1950er Jahren wird versprochen, dass die Sache in 10, 20 Jahren ans Netz geht.
Warum nicht 2025 immer noch dran glauben,
wenn die Alternative wäre, den Konsum zu reduzieren?
Dann bin ich lieber "technologieoffen".
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