Was wir Menschen richtig gut können:
- Eine selbstverursachte Katastrophe heranrasen sehen.
- Die vernunftgegebenen, zwingenden Verhaltensänderungen jahrzehntelang vehement ablehnen und sich allzu schnell überreden lassen, das werde schon nicht ... und früher war's ja auch nicht ...
- Und wenn die Kacke dann am Dampfen ist, mit Verwunderung und quengeligem Selbstmitleid ("Davon haben wir gar nix gewusst!") reagieren.
- Mit vollidiotischer Unlogik die Schuld irgendwo anders suchen, gerne bei sozial Schwächeren.
Ich lese / sehe die aktuelle "Hitze-Katastrophen"-Berichterstattung, und mir fällt auf, wie wenig über die anthropogenen Ursachen gesagt wird, wie wenig Forderungen nach Verhaltensänderungen, nun aber mal ernsthaft und ganz konsequent, erhoben werden.
Ich sage voraus: Sobald die Tageshöchstwerte unter 27 °C sinken, wird ALLES vergessen sein. Die fossilen Autos werden weiterhin rollen, die Ferienflieger weiterhin fliegen, der Konsum weiterhin wachsen, die Reichen weiterhin immer reicher. Die links-grünen Ökos werden weiterhin an allem schuld sein.
Und wer den Menschys erklärt, man könne, ja, müsse genauso weitermachen wie seit 300 Jahren, wird geliebt und gewählt und verehrt und er-mächtigt.
Und wer an die Vernunft appelliert oder gar Verzicht fordert, weil es kein unbegrenztes Wachstum angesichts begrenzter Ressourcen geben könne, wird auf dem SM-Scheiterhaufen verbrannt.
Hinterher belämmert dastehen und doof gucken.
