Das Licht war gestern nicht so schön, aber die Luft friedlich wie lange nicht.
↓ Das Großlager eines namhaften Einzelhandelskonzerns. Ich mache mir die Zahl der 40-Tonner bewusst und denke, dass jede allgemeine Klage, uns ginge es schlecht, erbärmlich ist. ↓
↓ Da ich gestern kein spezielles Ziel hatte, sondern einfach nur luftwandeln wollte, folgte ich zeitweise mir bekannten Straßen. An der markierten Stelle bin ich Anfang des Jahres in einer temporären 30er-Zone übel geblitzt worden. Diebische Freude, als ich nun mit sagenhaften 72 km/h über Grund dieselbe Stelle passierte und mich eine halbe Sekunde lang bei dem Gefühl ertappte: "Ihr könnt mir gar nichts, HARRHARR! Ich bin ein fliegender Rebell!" Selbstbeobachtung kann VOLL peinlich sein. ↓
↓ Eine frisch verlegte Stromleitung kontrastiert mit den frischgepflügten Äckern. Die Farbschattierungen der Felder laden zur Fantasiereise über ihr Zustandekommen ein. ↓
↓ Und ich sach noch, die Farbe des Wassers ist mega-kitschig, sach ich noch ... Ok, eigentlich fand ich's nur spannend, die Unterwasser-Strukturen festzuhalten, die man vom Boden aus gar nicht erkennt. ↓
↓ Zum Schluss noch was Fröhliches. Eigentlich wollte ich nur das Binnenschiff auf dem Küstenkanal knipsen, dann entdeckte ich die wohlversteckte Massentierhaltungs-Anlage. Leider fand ich keine weiteren Informationen, und die KI versagte total und erriet selbstbewusst diverse Flugplätze, Schieß-Ranges etc. Ich sach ma' so: Wenn da Geflügel gehalten wird, steht auf der Verpackung wahrscheinlich eine Code-Nummer, die mit "3" beginnt; wenn da Schweine gehalten werden, tippe ich auf Haltungsform 1, was bedeutet, dass ein
Mastschwein von 50 bis 110 kg 0,75 m² Lebensraum hat. Das entspricht der Fläche von drei Blättern DIN A2. Ja, das ist in Dottschlnt erlaubt. Guten Appetit. ↓