Samstag, 20. Februar 2016

Idee Europa - still going strong!


Das schöne Konzept von Europa, so, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in den Köpfen der Menschen entstanden ist, ist total simpel:
  1. Es wäre doch toll, wenn man zur Abwechslung mal aufhörte, sich gegenseitig totzuschießen.
  2. Wir, die normalen MitteleuropäerInnen, sind geistig und kulturell viel mehr auf einer Wellenlänge, als irgendwelche Arschlöcher uns ständig weismachen wollen. 
Die aktuellen Entwicklungen "in Brüssel" bedeuten keineswegs das Ende dieses Konzeptes. Was dort gerade verdientermaßen voll in die Grütze geht, ist das aufgesetzte, antidemokratische Pseudo-Europa der Plittikörr und Bürokraten, das Europa der krankhaft egomanischen Macht- und Geldgierigen, das Europa der Selbstbereicherung, der übermächtigen Konzerne, der Lügen und der Scheinheiligkeit.

Ich bin heilfroh, dass diese pervertierte Version von Europa nun endgültig vom Tisch ist. Scheiß auf Schengen, Grenzkontrollen gab's früher auch, und trotzdem habe ich es geliebt, nach Italien zu fahren, mich über die ulkige Kursentwicklung der Lira zu beömmeln und mit meinen italienischen Freunden und Innen in schönstem Einvernehmen am nächtlichen Strand italienischen Wein zu saufen und deutsche Schlager zu gröhlen, bis die Carabinieri ... aber ich schweife ab. War ja nur ein Beispiel. Opa erzählt vom Krieg.

Tl, dr: Ich freue mich, dass das Europa der machtgeilen Arschlöcher am Ende ist. Endlich wieder Raum für ein Europa der Menschen.



Nein, es war nicht alles gut, damals. Aber irgendwie lustiger, menschlicher.





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